Deeskalation – eine Kurzeinführung

Bärbel Ilg-Tatzel
Diplom-Psychologin
Björn Blach
Diplom-Sozialpädagoge (FH) 

Theodor-Rothschild-Haus
Mülbergerstraße 146, Esslingen

Dienstag, 21.04.2020

09:00-12:00 Uhr

50,00 EUR
für Mitarbeiter/innen der Stiftung Jugendhilfe aktiv kostenfrei

Für alle Interessenten der pädagogischen und therapeutischen Arbeitsfelder

Brezelfrühstück

Professioneller Umgang mit herausfordernden
Verhaltensweisen und Gewalt

In Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und Schule sind Mitarbeitende immer wieder mit herausfordernden, teilweise gewalttätigen Verhaltensweisen von Klienten konfrontiert. Dies führt zu Belastungen und birgt die Gefahr von psychischen und physischen Verletzungen.

Sowohl aus pädagogischer Sicht als auch aus Gründen der Arbeitssicherheit ist das Thema Deeskalation wichtig. In diesem Dienstagsseminar erfolgt ein  Einstieg in die Thematik. Faktoren, die zu einer Eskalation beitragen und Faktoren und Verhaltensweisen, die deeskalierend wirken können, werden im Überblick dargestellt.   Würde und Sicherheit aller Beteiligter stehen dabei im Vordergrund.

Inhalte:

  • Haltungen und Bewertungsprozesse von herausforderndem Verhalten
  • Gewaltfördernde Regeln, Strukturen und Verhaltensweisen
  • Stress und Traumatisierung als Ursache von Gewalt
  • Überblick über Methoden zur verbalen Deeskalation
  • Tipps und Tricks zum eigenen Schutz

Die Dienstagsseminare sind eine fortlaufendes Angebot des psychologischen Fachdienstes der Stiftung Jugendhilfe aktiv für Beschäftigte in der Jugendhilfe. In regelmäßigen Abständen werden hier aktuelle Themen aufgegriffen und neue Erkenntnisse über psychische Belastungsfaktoren und Symptome von Kindern und Jugendlichen präsentiert. Es werden therapeutische Konzepte vorgestellt und ihre Bedeutung im Kontext der pädagogischen Praxis diskutiert.

Unsere Kooperationspartner

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