Gefahren sekundärer Traumatisierung in helfenden Berufen

Dr. Almute Nischak,
Systemische Therapeutin, Ethnologin

Theodor-Rothschild-Haus,
Mülbergerstraße 146, 73728 Esslingen

Freitag, 29.03.2019

09:00 -16:30 Uhr

160,00 EUR

Alle Interessierten

Brezelfrühstück und Nachmittagskaffee

 

Gefahren sekundärer Traumatisierung in helfenden Berufen

Pädagogisches, therapeutisches und beratendes Arbeiten mit traumatisierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen geht nahe, fordert heraus, benötigt Grenzen und ist sinnstiftend. Zum professionellen Umgang mit ihrer Hilfl osigkeit, extremen Emotionen, Leid, Schrecken und Bindungstraumatisierungen kommt häufi g auch die Erschütterung der Helfenden, nachträglich Zeuge dessen zu werden, was diesen Menschen von anderen zugefügt worden ist oder weiterhin wird.

Angebot-Nr.: 19A14

Wer traumatisierten Menschen hilft, kann unter Umständen durch die Begegnung mit den Folgen traumatischer Verletzungen und Überwältigungen ebenfalls verletzt werden. Deshalb ist es wichtig, durch die Pflege einer Kultur der Selbstfürsorge sowie ggf. eine traumasensible Team- und Organisationskultur vorzubeugen.

Angewandte Methoden

  • Theoretischer Input, Gruppenarbeit, Kreative Techniken, Fallbeispiele

Inhalt

  • „Risiken und Nebenwirkungen“ in der psychosozialen Traumaarbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
  • Unterscheidung primäre und sekundäre Traumatisierungen
  • Zentrale Wirkungen biopsychsozialer Traumatisierungen auf Person und Gemeinschaft(en): immer wieder Verletzung, Wut, Hilflosigkeit und Fragmentierung?
  • Entwicklung eines traumasensiblen Miteinanders
  • Sicherheit, Selbstfürsorge und achtsamer Umgang mit der eigenen Person

Unsere Kooperationspartner

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