Selbstverletzendes Verhalten

Stefanie Ackermann
Diplom-Sozialpädagogin, Transaktionsanalytikerin

Theodor-Rothschild-Haus
Mülbergerstraße 146, Esslingen

Dienstag, 15.10.2019
Mittwoch, 16.10.2019

09:00-16:30 Uhr

280,00 EUR

Pädagogische Fachkräfte

Brezelfrühstück und Nachmittagskaffee

Selbstverletzendes Verhalten

Selbstverletzungen treten vor allem bei jungen Frauen auf und haben in den letzten Jahren an Bedeutung zugenommen. Das Verständnis des Selbstverletzenden Verhaltens als Bewältigungshandeln hilft einen konstruktiven Zugang zu den Betroffenen zu bekommen. Betroffene schneiden sich mit Rasierklingen, Messern und Scherben oder fügen sich mit anderen Gegenständen Verletzungen zu. Bei Familien und Helfenden führt dies häufig zu Unsicherheit, Hilflosigkeit und Wut. Kenntnisse über Hintergründe, Funktion und Dynamik helfen die Betroffenen besser zu verstehen und einen guten Umgang damit zu finden. Der Aspekt Suizidalität und die Elternarbeit werden dabei berücksichtigt. Ansätze aus der Transaktionsanalyse, der Dialektisch-Behavioralen Therapie und der Traumatherapie bieten Möglichkeiten mit den Mädchen und jungen Frauen zu Arbeiten. Es geht darum diese kennenzulernen und auszuprobieren. Gerne können Fallbeispiele mitgebracht werden.

Inhalte:
– Überblick über Formen
– Häufigkeit und Überschneidungsbereiche
– Kenntnisse von Funktion und Dynamik
– Erfahrungshintergründe und Entstehungszusammenhänge
– Handlungsansätze (Skills-Training, Notfallkoffer, Innere Kind Arbeit,…)

Methoden:
– Theoretischer Input
– Arbeit in Kleingruppen
– Übungen
– Fallbeispiele

Unsere Kooperationspartner

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