Selbstverletzendes Verhalten

Stefanie Ackermann
Diplom-Sozialpädagogin
Theodor-Rothschild-Haus
Mülbergerstraße 146, Esslingen
Donnerstag, 22.11.2018 und
Freitag, 23.11.2018
09:00-16:30 Uhr
280,00 EUR
Pädagogische und psychologische Fachkräfte in sozialen Arbeitsfeldern
Brezelfrühstück und Nachmittagskaffee

Das sogenannte Nicht-suizidale selbstverletzende Verhalten tritt vor allem bei jungen Frauen auf und wurde inzwischen in das DSM 5 aufgenommen. Das Verständnis des Selbstverletzenden Verhaltens als Bewältigungshandeln hilft einen konstruktiven Zugang zu den Betroffenen zu bekommen.

Angebot-Nr.: 18D10

Betroffene schneiden sich mit Rasierklingen, Messern und Scherben oder fügen sich mit anderen Gegenständen Verletzungen zu.
Bei Familien und Helfenden führt dies häufig zu Unsicherheit, Hilflosigkeit und Wut.

Kenntnisse über Hintergründe, Funktion und Dynamik helfen die Betroffenen zu verstehen und einen guten Umgang damit zu finden. Ansätze aus der Transaktionsanalyse und der Traumatherapie bieten Möglichkeiten mit den Mädchen und jungen Frauen zu arbeiten. Es geht darum diese kennenzulernen und auszuprobieren. Gerne können Fallbeispiele mitgebracht werden.

Inhalte:

  • Überblick über Formen, Häufigkeit und Überschneidungsbereiche 
  • Kenntnisse von Funktion und Dynamik 
  • Erfahrungshintergründe und Entstehungszusammenhänge
  • Arbeit mit unterschiedlichen Ansätzen/Methoden
    (Ich-Zustandsmodell, Innere Kind-Arbeit, Umgang mit Dissoziation und Stabilisierung, …)

Methoden:

  • Theoretischer Input
  • Arbeit in Kleingruppen
  • Übungen
  • Fallarbeit

 

Unsere Kooperationspartner

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