Traumata sind ansteckend (als Folge der letzten beiden Vorträge zum Thema Trauma im Jahr 2019)

Ulrike Held
Psych. Psychotherapeutin, Traumatherapeutin

Theodor-Rothschild-Haus
Mülbergerstraße 146, Esslingen

Dienstag, 24.03.2020

09:00-12:00 Uhr

50,00 EUR
für Mitarbeitende der Stiftung Jugendhilfe kostenfrei

Mitarbeitende im pädagogischen Bereich, alle Interessenten aus päd.- und therapeutischen Arbeitsfeldern

Brezelfrühstück

Der Alltag mit seelisch verletzten Kindern, Jugendlichen und ihren Familien ist nicht nur anstrengend und verlangt dauernde Aufmerksamkeit und Gelassenheit, sondern wirkt auch auf das körperliche und psychische Wohlbefinden der professionellen HelferInnen. Als Pädagoginnen, Therapeutinnen und LehrerInnen hören wir von den traumatischen Erlebnissen der Betreuten. In in unseren Köpfen entstehen Bilder dazu, Gefühle tauchen auf, evtl. auch eigene Erlebnisse. Manche der Geschichten berühren uns besonders tief und wir können sie in unserer Freizeit nicht einfach beiseite schieben. Unmerklich entwickeln BetreuerInnen Symptome, wie Schlaflosigkeit, Unruhe, dauerndes Stressgefühl und Unzufriedenheit. Hinzu kommen Inszenierungen der Betroffenen, bei denen wir oder andere Kinder in einem Täter – Opfer – Retter  – Teufelskreis hineingezogen werden.

 

Der Vortrag setzt sich mit diesem Geschehen  auseinander und gibt die Möglichkeit zur Selbstreflektion. Er  bietet Ansätze, wie wir selbst bei diesen Herausforderungen  gut für unsere eigene seelische Gesundheit sorgen können und welche Hilfen und Rückhalt wir vom Team, Leitung und der gesamten Einrichtung brauchen.

 

Unsere Kooperationspartner

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