Werkstatt-Seminar Zwangskontext

Monika Haug,
Diplom-Sozialpädagin (BA), Systemische Beraterin (SG), Systemische Therapeutin (SG), Systemische Paartherapeutin (SI, Heidelberg)

Theodor-Rothschild-Haus, Mülbergerstraße 146, Esslingen

Dienstag, 15.03.2022
Mittwoch, 16.03.2022

9:00 – 17:00 Uhr

320,00 EUR

Fachkräfte in psychosozialen, beratenden und pädagogischen Arbeitsfeldern Personenzahl

Brezelfrühstück, Nachmittagskaffee

Werkstatt-Seminar Zwangskontext:

Das „Werkstatt“-Seminar legt seinen Schwerpunkt neben ausgewählten Theorie-„Spots“ vor allem auf die Übungspraxis. „Werkstück“ ist die Herstellung von Beratungssicherheit:

die Teilnehmenden schärfen in der Rolle als Klient:in, Berater:in und Beobachter:in ihr Handwerkszeug, mit dem ein kooperatives Arbeitsbündnis auch dann gelingt, wenn verschiedene Beteiligte unterschiedliche Erwartungen und Ziele vertreten.

Methoden zum Ankoppeln, Steuern der Kommunikation und zur Planung des Sitzungsablaufs erhöhen die Sicherheit im professionellen Umgang mit herausfordernden Kontexten.

Navigieren im Zwangskontext

In der pädagogischen Arbeit haben wir es immer wieder mit Klient:innen zu tun, die scheinbar oder offen kein Anliegen, wenig Motivation oder sogar offenen Widerstand gegenüber Zielen zeigen, deren Erreichung wir oder andere wesentliche Beteiligte für erstrebenswert oder zwangsläufig halten.

Welche Rolle spielen Freiwilligkeit und/oder Zwang bei der Begleitung von Prozessen in der Jugendhilfe, der sozialen Arbeit im Kontext von Schule, Leistungsbezug, Sucht oder Gerichtshilfe? Schließt Kontrolle eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aus? Und wie lassen sich auch mit unmotivierten Klient:innen kooperative Arbeitsbündnisse schließen?

Unsere Kooperationspartner

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