Mentalisieren als Haltung und Kompetenz in der pägdagogischen Praxis

Hannelore Gens
Diplom-Pädagogin

Theodor-Rothschild-Haus
Mülbergerstraße 146, Esslingen

Donnerstag, 01.10.2020
Freitag,
02.10.2020

09:00-16:30 Uhr

320,00 EUR

Pädagogische Fachkräfte

Brezelfrühstück und Nachmittagskaffee

Mentalisieren als Haltung und Kompetenz in der pädagogischen Praxis

Die Fähigkeit zu mentalisieren,, d.h. das Vermögen, sich in andere hineinzuversetzen, deren Gefühle, Wünsche, Absichten und Überzeugungen nachzuvollziehen und dies angemessen in die Kommunikation einzubringen, ist Merkmal einer bindungssicheren und gesunden Persönlichkeit.
Bereits in der frühen Kindheit werden die  Grundlagen für ihre Entwicklung geschaffen, sie stehen im Zusammenhang mit dem wechselseitigen Austausch mit den Bezugspersonen und fundamentalen Bindungserfahrungen.

Aus den kindlichen Entwicklungsbedingungen für das Entstehen dieser Fähigkeit lässt sich ein pädagogisches Konzept für belastete Kinder und Jugendliche ableiten, das sie darin unterstützt, den Alltag zu meistern und sich in ihrer Persönlichkeit weiter zu entwickeln.

In diesem Seminar werden überwiegend die Forschungsergebnisse von FONAGY und TARGET und Ergebnisse der Bindungstheorie herangezogen, um die Entwicklungsdynamik zu verstehen, die Stufen des Handelns zu identifizieren und konkrete Schritte abzuleiten.

Diese werden mit Übungen und Bearbeitung von Fällen der Teilnehmer*innen in die Praxis umgesetzt. Dabei hilft das Konzept der Basiskommunikation, wie es beim VHT zur Anwendung kommt.

Es werden Fragen beantwortet wie:

  • Woran orientiere ich mich, wenn ich mich in den anderen hineinversetzen will?
  • Wie kann ich wertschätzend in Worte fassen, was ich verstanden habe?
  • Wie hilft mir das Mentalisieren in schwierigen Situationen?
  • Wie entwickele ich die Verstehende Haltung?

Wir arbeiten mit interaktivem Vortrag, Lehrfilmen, Partner- und Kleingruppenübungen und positiver Videoanalyse.

 

Unsere Kooperationspartner

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