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Fobi:aktiv beteiligt sich am Aufruf des EREV und des BVkE

Täglich flüchten Frauen, Kinder, Jugendliche und ältere Menschen aus der Ukraine nach Deutschland. Die Bilder am Berliner oder Hamburger Hauptbahnhof machen ihre Not eindrücklich deutlich: Die jungen Menschen und Familien brauchen eine sichergestellte Erstversorgung, Unterstützung in der Krise, im Umgang mit familiären Trennungen, Traumatisierungen und Verlusten.

Wir appellieren daher an ein krisenerprobtes Kinder- und Jugendhilfesystem und stellen es in die Verantwortung, jetzt zu handeln, um das Wohl der Kinder und Jugendlichen sicherzustellen. Das Vorgehen in einer solchen Krise kann sich nur an den Leitlinien des Kinderschutzes orientieren.

In der konkreten Umsetzung heißt das: Wir wollen jungen Menschen und Familien jetzt Zuflucht und Sicherheit gewähren, räumliche und personelle Ressourcen bereitstellen und Platzkapazitäten erweitern – und zwar auch dann, wenn die herkömmlichen Strukturen und Verfahren der Betriebserlaubnis und Kostenübernahme hier zunächst unklar sind.

Ein entschiedenes Handeln in der Not macht es unumgänglich, den Kinderschutz voranzustellen und die Überführung in regelhafte Strukturen erst im unmittelbaren Anschluss gemeinsam voranzubringen.

Die unterzeichnenden Einrichtungen setzen sich daher dafür ein, allein reisende junge Menschen, Kinder und Jugendliche aus Heimen sowie Familien kurzfristig aufzunehmen, auch dann, wenn mittelfristig das bürokratische Verfahren der Betriebserlaubnis noch aussteht. In diesem Notfall gilt es, alle verfügbaren Mittel zu nutzen, um Ressourcen zu bündeln, indem zum Beispiel auch die Platzkapazitäten in bestehenden Regelwohngruppen erweitert oder junge Menschen und Familien über die Hilfe in Notsituationen nach § 20 SGB VIII untergebracht werden.

Wir erklären uns bereit für dieses gemeinsame und entschiedene Handeln in Verantwortung und im Sinne des Kinderschutzes!

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